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Pressemitteilung: Erfolgsballett STRAWINSKY! wieder auf dem Spielplan

Wiederaufnahme am Samstag, 26. November 2022
21.11.2022

Erfolgsballett STRAWINSKY! wieder auf dem Spielplan Wiederaufnahme am Samstag, 26. November 2022

Gleich zwei wegweisende Ballette der Moderne stehen ab Samstag, 26. November 2022 wieder auf dem Programm des Ballett Dortmund. In der Produktion STRAWINSKY! werden die Choreografien „Petruschka“ von Xin Peng Wang und „Le sacre du printemps“ in der Bearbeitung von Edward Clug zusammengeführt. Die Wiederaufnahme der Erfolgsproduktion der letzten Spielzeit findet um 19.30 Uhr im Dortmunder Opernhaus statt. Die musikalische Leitung hat der stellvertretende Generalmusikdirektor Motonori Kobayashi.

Der Doppelabend STRAWINSKY! umfasst die Ballette „Petruschka“ und „Le sacre du printemps“. In Xin Peng Wangs Neufassung von „Petruschka“ wird die Geschichte aus dem russischen Bauerntheater von der folkloristischen Kirmes in die moderne Großstadt verlagert. Aus der Holzfigur wird ein Straßenclown, der halb an den melancholischen Tramp von Charlie Chaplin, halb aber auch an den Rache-Dämon Joker aus dem Comic „Batman“ erinnert. Xin Peng Wang gestaltet zusammen mit dem renommierten Bühnenbildner und Videodesigner Hartmut Schörghofer das Meisterwerk in einer Verbindung von Choreografie und Digitalität.

Im zweiten Teil von STRAWINSKY! steht Edward Clugs Version von „Le sacre du printemps“ auf dem Programm. Neben der Musik und Folklore ließ sich Clug auch von der Choreografie Vaslav Nijiniskys inspirieren. Auch in Clugs Bewegungssprache fungieren die an den Körper gedrückten Arme und Ellenbogen sowie die zu Krallen verformten Hände als Metapher einer rituellen Opferung. Das folkloristische Auftreten altslawischer Gemeinschaften ist für Clug ein essenzieller Baustein seiner Choreografie. Ihn fasziniert die Energie auf der Bühne, die durch ein gemeinsames Ritual erzeugt wird. Durch das Heraustreten und Einverleiben des Individuums aus der und in die Gruppe verdeutlicht Clug nicht nur das rituelle Suchen eines Opfers, sondern konkretisiert choreografisch das Spannungsverhältnis zwischen Einzelperson und Gemeinschaft.

Karten sind an der Kasse im Kundencenter, telefonisch unter 0231/50 27 222 oder auf www.theaterdo.de erhältlich.

 

Mit freundlichen Grüßen
Alexander Omar Kalouti

Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

THEATER DORTMUND
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